45 gute Minuten reichen nicht zum Sieg

Im zweiten Heimspiel der Saison ging es für die Waldhof Mädels gegen die Damen aus Malsch. Bis zum 2:2 in der neunten Minute tasteten sich die Mannschaften ab, die offensiven Abwehrreihen standen auf beiden Seiten gut und ließen nur wenige echte Torchancen zu. Malsch gelang es in Folge besser die Lücken zu nutzen und setzen sich bis zur 16. Minute mit vier Toren ab (3:7) – dies sollte für den Rest der Halbzeit aber auch das letzte Tor der Gegner gewesen sein. Trainer Pfrang stellte die Abwehr defensiver und bedingt durch einige Zeitstrafen für den Gegner und einer starken kämpferischen Leistung in Angriff und Abwehr schafften es die Mannheimer Mädels mit einem 7:0 Lauf das Spiel bis zum Pausentee zu drehen und sich einen 10:7 Vorsprung zu erspielen.

Die Waldhöferinnen starteten motiviert in die zweite Halbzeit und es gelang bis zur 43. Minute trotz der Abwehrumstellung der Gegner den drei Tore Vorsprung aufrecht zu erhalten (16:13). Wie schon in der Vorwoche in Steinsfurt schien aber den Waldhof Mädels in den letzten Minuten die Luft auszugehen. Kollektiv verlor man den Mut und das Selbstvertrauen und in der Abwehr schlichen sich Abstimmungsprobleme ein. Malsch gelang nicht nur der Ausgleich (16:16, 49. Minute), sondern hatte bis zum Schluss den längeren Atem. In einer trotz der 4:9 Zeitstrafen fairen Partie musste man sich schließlich am Ende mit 18:21 geschlagen geben.

Nach dem Spiel war die Enttäuschung entsprechend groß. Die Mannschaft schafft es derzeit noch nicht ihr Potential über die volle Spieldauer abzurufen und hat nun das dritte Spiel verloren, in dem mit einer konsequenten und konzentrierten Leistung bis zum Schluss, ein Sieg möglich gewesen wäre.

Trotz der Tatsache nach fünf Spielen mit 0:10 am Tabellenende zu stehen, sollten die Waldhof Mädels den Kopf nicht hängen lassen und weiter nach vorne schauen. 45 Minuten lang hatte man füreinander gespielt und gekämpft, sich auf dem Feld und von der Bank gegenseitig motiviert und sich als eine Mannschaft mit wieder sieben verschiedenen Torschützinnen präsentiert. Hieran gilt es anzuknüpfen. Gelingt es den Waldhof Mädels ihr Potential über 60 Minuten abzurufen, dann muss man sich vor keinem Gegner verstecken.

Es spielten:

L. Engers (Tor), L. Schäfer, V. Vollrath (3), B. Renner, J. Röhrich (1), M. Aichele (6/2), S. Bloch (2), S. Holdt (1), K. Gebauer, J. Weis (4/2), D. Rutz (1/0), V. Rechner, J. Werlein.

Trainer: A. Pfrang und B. Fischer.

Die Waldhof Mädels sind nun zwei Wochen spielfrei, ehe es am 03.12.2016 um 18.00 Uhr auswärts gegen die HSG Mannheim 2 geht. Wir würden uns über Unterstützung unserer treuen Zuschauer bei diesem „Kellerduell“ sehr freuen. JW

 

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