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Caria-Truppe souverän gegen die PSV Knights

Zum vorletzten Auswärtsspiel traten die Buwen bei den PSV Knights aus Heidelberg an. Während es für den SVW wahrscheinlich um nicht mehr als einen versöhnlichen Saisonabschluss geht, kämpft der PSV noch um den Verbleib in der Landesliga. Mit lediglich neun Punkten steht die Mannschaft von Trainer Leonid Paramonov zurzeit auf dem letzten Tabellenplatz der Landesliga.

Kurz von Anpfiff gab es bereits den ersten Aufreger, als Nicolas Karl beim Durchsuchen seiner Tasche immer blasser wurde. Zwischen dreckigen Socken, drei Tuben Haargel und der Bräunungscreme fand sich nämlich nicht das so dringend benötigte Jersey.

Trikot-Gate beim SVW!

Hatte sich etwa ein ambitionierter Fan, wie bei Tom Brady, schon frühzeitig den Erfolgsdress des waldhofer Starspieler sichern wollen?

Wahrscheinlicher ist wohl, dass es Nicolas auf dem Bügelbrett liegengelassen hat, wo er versuchte, seinem Outfit noch den letzten knitterfreien Schliff zu geben. Alles im Sinne der Aerodynamik natürlich. Es lebe Krakau!

Das Spiel begann zerfahren. Beide Mannschaften verfolgten dabei eine ähnliche Taktik, nämlich bei jeder Gelegenheit den Ball irgendwie an den Kreis zu bekommen. So resultierten vier der ersten sieben Tore für den SVW aus Siebenmetern, herausgeholt jeweils von Maxi Uhlitzsch. Auf der anderen Seite fand Daniel Weigel immer wieder seinen Kreisläufer Daniel Rautenberg.

Gerade die Waldhöfer agierten für Ihre Möglichkeiten zu eindimensional. Obwohl die 6-0 Formation des PSV sehr defensiv interpretiert wurde, nahmen sich die Rückraumschützen keinen einzigen Wurf außerhalb von der 9-Meter-Linie, sondern rieben sich in Einzelaktionen auf.

Beim Stand von 7:7 und gespielten 16:08 Minuten nahm Francesco Caria folgerichtig die erste Auszeit. Neben mehr Variabilität und Mut im Positionsspiel forderte er vornehmlich eine aufmerksamere Abwehr gegen die beiden Hauptprotagonisten auf Seiten der Gastgeber.

Selten hat ein Time-Out wohl so eine große Wirkung gezeigt. Bis zur Halbzeit stellten die Buwen mit einem 9 zu 1 Lauf die Machtverhältnisse in dieser Partie klar. Während die Offensive erst langsam in Fahrt kam (wiederum wurden die nächsten zwei Treffer durch Patrick Schäfer per Strafwurf erzielt) ließ man hinten so gut wie gar nichts mehr zu. Daraus resultierten zahlreiche Ballgewinne, welche die schnellen Kayser, Dornseiff und Uhlitzsch mehr oder weniger effizient in Treffer umsetzten. Mit einem klaren 16:9 für die Waldhöfer ging es in die Halbzeit.

Zu Beginn flackerte durch das Tor von Dominic Callies zum 15:20 in der 39.Minute nochmals kurz Hoffnung beim PSV auf, welche jedoch spätestens nach dem 16:24 durch Andreas Amend drei Minuten später endgültig erloschen war.

Bis zum Schlusspfiff entwickelte sich daraufhin ein besseres Trainingsspiel, in dem beiden Mannschaften nicht mehr mit voller Intensität agierten. Es ist dennoch positiv herauszustellen, dass die Mannschaft weiterhin das Tempo hochhielt. Gerade Stephan Kayser, Joseph Poser und Milos Zec schienen noch richtig Spaß an der Partie zu haben und erzielten die letzten zehn Tore für den SVW. Am Ende steht ein klarer 34:24 Sieg für die Buwen.

Für den SVW spielten:

S. Fischer; T. Kremser (beide im Tor); J. Poser (5); N. Karl; S. Kayser (8); M. Dornseiff (6); M. Lombardo; P. Schäfer (5/5); B. Bednarski (4); M. Zec (3); M. Uhlitzsch; A. Amend (3/1); M. Diederichser

Trainer: F. Caria

Nächste Woche findet dann das nächste Heimspiel gegen den TV Schrießheim statt.

Euer Jan

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Kategorien: Herren 1Spielberichte

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